Schwangerschaftsdiabetes Lebensmittel

Die 10 besten Lebensmittel bei Schwangerschaftsdiabetes Teil 2

6.      Flohsamen

Bekannt sind Flohsamen vor allem dank ihrer positiven Wirkung auf die Verdauung. Sie helfen bei Durchfall genauso gut, wie auch bei Verstopfung! Doch Flohsamen können auch effektiv den Blutzucker senken, da sie aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts eine verzögerte Aufnahme des Zuckers ins Blut bewirken.

Bei einer Studie zeigte sich, dass Flohsamen bei Patienten mit Typ-2-Diabetes (vor den Mahlzeiten eingenommen) eine signifikante Verbesserung der Blutzuckerwerte erbrachte, so konnte nicht nur der Nüchternblutzucker, sondern auch die HbA1c-Werte verbessert werden.

In den erwähnten Studien wurde das Flohsamenschalenpulver zweimal täglich (je 5 g) jeweils eine halbe Stunde vor dem Frühstück und eine halbe Stunde vor dem Abendessen mit viel Wasser eingenommen.

Wichtig zu wissen: Nach jeder Flohsameneinnahme sollte man ein großes Glas Wasser trinken, da es sonst zu Verstopfung führen kann!

7.      Grapefruit

Auch die Grapefruit ist ein wahrer Blutzuckersenker. Verantwortlich dafür ist das enthaltene Flavonoid Naringenin, welches für den leicht bitteren Geschmack sorgt.

Forscher fanden heraus, dass der sekundäre Pflanzenstoff den Blutzuckerspiegel auf eine ähnliche Art und Weise senkt, wie Insulin.

Und auch das in der Grapefruit enthaltene Inositol hat eine nachweisliche Wirkung auf die Insulinempfindlichkeit der Zellen und kann somit die Insulinresistenz mindern.

240 ml frisch gepresster Grapefruitsaft liefert ca. 468 mg Inositol, was im Vergleich zu anderen Lebensmitteln sehr viel ist. ACHTUNG! Gekaufter Saft ist inositolärmer, da die Verarbeitung den Inositolgehalt vermindert. Deshalb solltest du dir einen frisch gepressten Grapefruitsaft gönnen.

Bei Medikamenteneinnahme solltest du allerdings vorsichtig sein, da dieser deren Wirkung beeinflussen kann. In diesem Falles solltest du vorab mit deinem Arzt oder Heilpraktiker sprechen.

Grapefruits passen sehr gut in Fruchtsalate oder können zu Saft gepresst werden.

8.      Hafer

Auch bei uns vergeht keine Woche ohne Hafer! Er ist von allen Getreidearten einer der besten und gesündesten und eine wahre Bereicherung für unseren Körper. Für Diabetiker ist er deshalb so interessant, da Hafer den Blutzucker natürlich senken kann und daher auch oft in Form einer Haferkur angewendet wird!

Denn Haferkuren sind als wirksames Mittel bekannt, da er eine bereits entstandene Insulinresistenz stark reduzieren kann. In so einer Haferkur verzehrt man zwei bis drei Tage lang eine Gesamtkalorienmenge von 1000 kcal pro Tag, welcher nur aus Haferbrei besteht. In einer Studie konnten Typ-2-Diabetiker daraufhin ihre benötigte Insulindosis stark senken. Dieser Effekt soll sogar mehrere Wochen anhalten!

Bei einer Haferkur isst man dreimal täglich nur Haferbrei – sonst nichts. Einfach 90 Gramm Haferflocken (100 Gramm enthalten 350 kcal) mit Wasser oder Gemüsebrühe kurz aufkochen und einige Minuten quellen lassen. Nur sollte eben die Gesamtkalorienzahl an den Hafertagen 1000 kcal nicht überschreiten, weshalb Sie insbesondere mit den Mandeln sparsam sein sollten.

Man kann den Brei herzhaft zubereiten, also mit Kräutern und etwas Gemüse oder aber süß mit z.B. Beeren, Mandeln und etwas Zitronensaft.

Es muss allerdings nicht unbedingt eine Haferkur sein. Selbst wenn du ein paar Tage die Woche Hafer in deinen Speiseplan integrierst, tust du deinem Blutzuckerspiegel schon etwas gutes. Doch musst du nicht unbedingt eine Haferkur durchführen, um deinen Blutzuckerspiegel etwas Gutes zu tun. Du kannst auch ganz einfach den Hafer in deine Ernährung einbauen. Zum Beispiel  Morgens Haferflocken mit Früchten frühstücken.

Einerseits ist es der hohe Magnesiumgehalt des Hafers von ca. 140 mg pro 100 Gramm, der positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel hat.

Andererseits versorgt der Hafer natürlich mit vielen Ballaststoffen Besonders die löslichen Betaglucane sind hier bekannt. Sie senken nicht nur den Blutzucker, sondern auch überhöhte Cholesterinspiegel. Gleichzeitig enthält der Hafer ganz spezifische Antioxidantien sowie reichlich B-Vitamine.

Daher ist es kein Wunder, dass Untersuchungen längst zeigten, wie der regelmässige Verzehr von Haferbrei den Blutzucker senken und das Diabetesrisiko um ein Drittel verringern kann.

Hafer, Heidelbeeren, Rosinen, Zimt und Erdmandeln im Müsli!

Aus Hafer und etlichen der anderen blutzuckersenkenden Lebensmitteln können Sie ein leckeres Müsli zubereiten. Haferflocken werden in etwas Wasser eingeweicht, mit Heidelbeeren, Rosinen und Erdmandeln vermischt und mit Zimt bestreut. Fertig!

Du kannst  aber auch am Nachmittag eine Zwischenmahlzeit aus Beeren zubereiten, die du mit Erdmandelflocken bestreust.

9.      Erdmandel

Die Erdmandel ist aussergewöhnlich ballaststoffreich. Sie enthält 25 bis 30 Prozent Ballaststoffe, weshalb sie die Resorption des Zuckers aus dem Darm verzögert und so zu einem verlangsamten Anstieg des Blutzuckerspiegels führt.

In einer ägyptischen Studie aßen übergewichtige Diabetikerinnen vier Wochen lang zweimal täglich (vor dem Mittagessen und vor dem Abendessen) einen Pudding aus Erdmandelmehl. Der Pudding bestand jeweils aus 15 Gramm Erdmandelmehl, welches man mit Wasser aufkochte.

Die Erdmandel half hier nicht nur bei der Gewichtsabnahme und bei der Regulierung der Blutfettwerte, sondern auch bei der Verbesserung jener Blutwerte, die mit dem Blutzuckerspiegel in Verbindung stehen.

Wer den Blutzucker daher senken möchte, kann entweder den genannten Pudding zubereiten oder aber täglich einfach zwei Esslöffel Erdmandelflocken, z. B. ins Müsli oder über Früchte streuen (idealerweise Beeren). Die Erdmandel schmeckt sehr lecker, so dass die Blutzuckersenkung damit auch noch ein echter Genuss ist.

10. Heidelbeere, Brombeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren

Einige Beeren können dir helfen, den Blutzuckerspiegel wieder unter Kontrolle zu bekommen. Sie senken den Blutzucker und erhöhen die Zuckeraufnahme in den Zellen.

Da Blaubeeren, Brombeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren über eine niedrige glykämische Last verfügen, erhöhen sie den Blutzuckerspiegel nicht merklich. (Die glykämische Last gibt den Einfluss eines Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel an)

Im Jahr 2011 zeigte sich dann auch klar, dass Blaubeeren (und andere Beeren), den Blutzucker senken können, und zwar bei Personen, die bereits eine Diabetes-Diagnose erhalten hatten.

Die Teilnehmer dieser Studie nahmen täglich drei Portionen aus Früchten mit niedriger glykämischer Last zu sich (u. a. Heidelbeeren). Im Laufe von drei Monaten beobachtete man eine signifikante Verbesserung ihres Blutzuckerspiegels.

Ich hoffe meine 3 Artikel zum Thema Schwangerschaftsdiabetes haben dir gefallen. Wenn du noch mehr zu diesem Thema wissen möchtest, dann schreib es mir bitte in die Kommentare, auch wenn du andere Fragen zu diesem Thema hast.

Ich wünsche dir eine gesunde Schwangerschaft in Balance

Deine Cindy


Hier gelangst du zu meinen anderen Artikeln zum Thema Schwangerschaftsdiabetes:

10 der besten Lebensmittel bei Schwangerschaftsdiabetes Teil 1

Diabetes in der Schwangerschaft

Write a comment